Mo., 13. Dezember 2010 - Beginn 20:00 Uhr - Einlass 19:30 Uhr
Aula
am Aasee, Scharnhorststraße
100, 48151
Münster
HARRY
ROWOHLT LIEST UND ERZÄHLT
Treue
und Neuentdecker können jubeln: Harry Rowohlts Zeit-Kolumne „Pooh's
Corner" gibt s jetzt schön handlich verpackt in zwei Bände.
Wie schon der erste Band beinhaltet auch der zweite Texte zu allen
relevanten Themen der letzten zehn Jahre, wie etwa folgenden: Der
Problembär ist los, der Papst bereist Polen, und Harry Rowohlt denkt
über die Theodizee nach. Das beginnt mit einem Vorfall in seiner
Stammkneipe und endet mit einer erfolglosen Bewerbung eines
Harburgers bei Airbus. Auch Axel aus St. Pauli, der in der Pooh-losen
Phase an Herrn Rowohlt schrieb: „Schreiben Sie verdammtnochmal
endlich mal wieder einen Corner. Was soll denn die Scheiße? Sehr
freundliche Grüße, Axel", kann wieder ganz beruhigt sein.
Harry
Rowohlt, geboren am 27.3.1945 in Hamburg 13, lebt in Hamburg,
Eppendorf, ist Übersetzer, Rezitator und Gelegenheits-Schauspieler
in der „Lindenstrasse“. Er hat weit über 100 Bücher aus dem
Englischen ins Deutsche übertragen, darunter A.A. Milnes „Pu der
Bär“, Frank Mc-Courts Bestseller „Die Asche meiner Mutter“,
Shel Silversteins „Raufgefallen“ und Roger Boylans „Killoyle“.
2001 wurde ihm der „Göttinger Elch“ verliehen, 1999 der
„Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung der Deutschen
Akadamie für Sprache und Dichtung“, 1997 der „Brüder-Grimm-Preis
der Stadt Hanau“, 1996 wurde er zum „Ambassador of Irish Whiskey“
ernannt. Schliesslich hat er 2003 die Platin-Schallplatte für
250.000 verkaufte „Pu der Bär“-CDs bekommen und 2004 hat ihm der
WDR den deutschen Hörbuchpreis für „Flan O'Brien, Auf
Schwimmen-zwei-Vögel“ verliehen.
„Es
ist ein Vergnügen ihm zuzuhören - ganz besonders in der
zweisprachigen Präsentation der ausgewählten Texte. Rowohlts
englische, irische, amerikanische Sprachkompetenz ist umwerfend. Das
donnert und dröhnt, zwitschert und flüstert, kostet die Lautmalerei
beider Sprachen voll aus - und vergisst niemals die Heiterkeit, den
Humor, das aufbrausende homerische Gelächter. ... Der
Übersetzer-Olymp jedenfalls ist ihm heute schon sicher.“ (Claudia
Sandner-v.Dehn, HNA)
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